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ZENTRUM ANATOMIE                                                                                                        02.11.2020
der Universität zu Köln

 

 

Kursus der Makroskopischen Anatomie (Präparierkurs) Teile 1-3 Wintersemester 2020/2021

 

Kursordnung

 

1. Aufnahmebedingungen und Anmeldungen

Es können nur Studierende der Medizin und Zahnmedizin aufgenommen werden, die im laufenden Semester an der Universität zu Köln als ordentliche Studierende im 1., 2. oder 3. Fachsemester eingeschrieben sind (also keine Zweit- oder Gasthörer!). Alle Erstteilnehmer und Kurswiederholer müssen sich bis zum 30.09.2020 (ab 2. Semester) bzw. 19.10.2020 (1. Semester) in KLIPS 2.0 zum Präparierkurs in die entsprechend richtige Gruppe verbindlich online angemeldet haben.

2. Platzzuweisung und Zuteilung

Die Studierenden im 2. Fachsemester werden Kurs A, die Studierenden im 3. Fachsemester werden Kurs B zugeteilt. Die Studierenden im 1. Fachsemester werden montags an Kurs A und donnerstags an Kurs B teilnehmen. Die Zuteilung in Tischgruppen innerhalb der Kurse A und B erfolgt nach Zufallsprinzip durch das Kurssekretariat.

3. Prüfung der regelmäßigen Teilnahme

Laut Vorschrift der ÄAppO muss die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme am Kurs nachgewiesen werden; dies wird an das Studiendekanat zur Erfassung in KLIPS 2.0 weitergeleitet.

Die regelmäßige Teilnahme am Kurs wird durch tägliche Anwesenheitskontrolle festgestellt. Bei krankheitsbedingtem Fehlen muss spätestens am nächsten Tag ein ärztliches Attest im Kurssekretariat (Fr. Amessikou, Hr. Krahwinkel) vorgelegt werden. Fehlen aus anderen Gründen ist nur nach schriftlichem Antrag im Kurssekretariat und nach Genehmigung durch den Kursleiter erlaubt. Nachgewiesene, Corona-bedingte Quarantäne Zeiten werden nicht als Fehlzeiten gewertet.

Der Kurs ist in 3 Teilkurse gegliedert: Teil 1 Bewegungsapparat, Teil 2 Situs/Retrositus, Teil 3 Kopf/Hals/Neuroanatomie. Pro Kursteil sind maximal 2 entschuldigte Fehltage möglich, also insgesamt 6 Fehltage. Wurden mehr als 2 Kurstage pro Kursteil versäumt, auch bei Krankheit, kann der Kurs nicht als erfolgreich bewertet bzw. der Schein wegen mangelnder Regelmäßigkeit der Teilnahme nicht ausgestellt werden. Der Kursleiter darf Gründe für das Versäumnis, auch Krankheit, nicht berücksichtigen; er ist auch nicht berechtigt, Beurlaubungen auszusprechen.

4. Prüfung des Teilnahmeerfolgs

Die erfolgreiche Teilnahme kann nur bescheinigt werden, wenn in allen 3 Teilkursen die Testatprüfungen bestanden worden sind, also insgesamt 3 Testate. Die Prüfungsinhalte der Testate sind in der Präparieranleitung festgelegt. Nicht bestandene Testate können in je einem 2 Nachtestat wiederholt werden (Termine siehe Aushänge und Bekanntgaben). Wird der Termin eines Testats oder Nachtestats versäumt, auch bei Krankheit, muss der Prüfling selbstständig mit dem vorgesehenen Prüfer innerhalb einer Woche einen Nachtermin vereinbaren, sonst wird das Testat/Nachtestat als nicht bestanden gewertet.

5. Nachprüfung

Wird ein Testat auch nach Wiederholung nicht bestanden, kann an einer Nachprüfung teilgenommen werden. Der Termin dafür wird rechtzeitig mit Aushang im Institut bekannt gegeben. Liegt krankheitsbedingte Prüfungsunfähigkeit vor, kann die Nachprüfung bei Vorlage eines ärztlichen Attests um maximal 2 Wochen verschoben werden. Bei Nichtbestehen der Nachprüfung oder Nichterscheinen zur Prüfung gilt der ganze Kurs als nicht bestanden. Betroffene Studierende können sich für das folgende Wintersemester als Kurswiederholer melden.

6. Bestätigung der erfolgreichen Kursteilnahme

Für alle Kursteilnehmer*innen wird die jeweils erfolgreiche Kursteilnahme an das Studiendekanat zur Erfassung in KLIPS 2.0 weitergeleitet. Kursteilnehmer, die sich während des Kurses exmatrikulieren oder exmatrikuliert werden, sind verpflichtet, dies dem Kurssekretariat unmittelbar mitzuteilen. Teilnehmer, die ihren Platz aufgeben, müssen ihre Testatkarte im Kurssekretariat abgeben.

7. Verhalten im Präpariersaal

Zutritt zum Präpariersaal haben ausschließlich die Studierenden, denen ein Arbeitsplatz zugeteilt wurde, und Kurswiederholer. Die Testatkarte dient als Ausweis, sie ist sorgfältig aufzubewahren und muss jederzeit vorgelegt werden können.

Der Präpariersaal darf nur im sauberen weißen Kittel und mit Schutzausrüstung (siehe 8.) betreten werden. Am Arbeitsplatz ist unbedingt auf Sauberkeit zu achten. Präparierrückstände sind sofort in die dafür vorgesehenen Behälter zu geben und dürfen nicht auf dem Präpariertisch verbleiben. Insbesondere muss der Präparierplatz am Ende eines jeden Präpariertages durch die dort arbeitenden Studenten gründlich gesäubert werden.

Kursteilnehmer dürfen nur an der Präparierarbeit teilnehmen, wenn sie hinreichend vorbereitet sind. Unvorbereitete Studierende können von den Tischassistenten oder dem Kursleiter für den betreffenden Kurstag vom Kurs ausgeschlossen werden, dies wird als Fehltag gewertet. Im Präpariersaal darf weder gegessen noch getrunken noch geraucht werden. Vor dem Verlassen des Saales sind die Hände zu waschen. Es ist selbstverständlich, dass der „Präparierkittel“, außer auf den Verkehrswegen, weder in anderen Räumen des Hauses (Sammlung, Demonstration, Vorlesung, Kurs der mikroskopischen Anatomie usw.) noch beim Verlassen des Hauses getragen werden darf.

Bei der Arbeit an Körperspendeleichen muss die Würde der Toten jederzeit und unter allen Umständen gewahrt bleiben. Die Individualität der Körperspendeleichen muss auch während der Zergliederung konsequent erhalten bleiben, d.h. Präparierrückstände und entnommene Körperteile müssen in den mit der entspr. Tischnummer beschrifteten Behältern aufbewahrt werden und dürfen unter keinen Umständen mit Material von anderen Tischen vermischt werden.

Bei groben Verstößen gegen die hier bekannt gemachte Kursordnung sowie bei fortgesetzt unzureichender Vorbereitung kann der Betreffende mit sofortiger Wirkung durch den Kursleiter von der weiteren Teilnahme am Kurs ausgeschlossen werden

8. Hygienevorschriften zur Vermeidung von COVID-19 Infektionen

Im gesamten Zentrum Anatomie gelten genauso wie im gesamten Klinikgelände die Hygieneund Abstandsregeln des Universitätsklinikums Köln und der Universität zu Köln. Bitte informieren Sie sich unter

https://am.uni-koeln.de/e32508/am_mitteilungen/@108/AM_2020-114_CoronaHygienekonzept-WS2021_ger.pdf

https://portal.uni-koeln.de/coronavirus

https://www.infektionsschutz.de

Unter der Rubrik „Hygienetipps“ finden Sie u.a. die Unterpunkte „Händewaschen“ und „Hygiene beim Husten und Niesen“, die Sie sich bitte aufmerksam durchlesen.

Die 10 wichtigsten Hygienetipps, veröffentlicht durch die BZgA, finden Sie in ‚Organisatorisches zum Kurs‘ in ILIAS.

Bitte beachten Sie im Zusammenhang mit dem Präparierkurs besonders folgende Verhaltensregeln:

  • Wenn Sie Symptome einer COVID-19 Erkrankung haben, aus einem COVID-19 Risikogebiet kommen und nicht negativ getestet sind oder eine COVID-19 Erkrankung vorliegt, dürfen Sie das Gebäude der Anatomie nicht betreten.
  • Beim Betreten des Anatomiegebäudes müssen die Hände an den bereitstehenden Spendern desinfiziert werden und muss Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
  • Achten Sie auf allen Verkehrswegen vor und im Gebäude auf Abstände von mind. 1,5 m zu anderen Personen.
  • Von den Spinden in den Umkleideräumen darf nur maximal jeder zweite Spind belegt werden (s. Kennzeichnung). Sie können die Spinde mit selbst mitgebrachten Vorhängeschlössern abschließen, die Spinde sind aber jeweils nach dem Kurs wieder zu räumen, nehmen Sie daher an jedem Kurstag nach Kursende auch Ihre Vorhängeschlösser wieder mit.
  • Die Toilettenräume im EG dürfen nur von maximal 4 Personen gleichzeitig betreten werden. Die Toiletten im OG vor dem Präpariersaal dürfen nur von je 1 Person benutzt werden.
  • Innerhalb der Tischgruppen im Saal werden die Studierenden in 4 Teilgruppen unterteilt, die jeweils gleichzeitig 1. Präparieren, 2. Feuchtpräparate studieren, 3. Plastinate und Schnittbilder studieren und 4. Literaturstudium betreiben. Die Anwesenheit der Mitglieder der Teilgruppen wird an jedem Kurstag schriftlich erfasst. Diese Teilgruppen werden schriftlich festgelegt und bleiben über die ganze Kurszeit bestehen und dürfen nicht verändert werden, um eine leichtere Nachverfolgbarkeit zu ermöglichen.
  • Während der ganzen Kurszeit muss persönliche Schutzausrüstung getragen werden: Mund-Nasen-Schutz, sauberer Kittel, Nitril-Handschuhe, wahlweise Schutzbrille oder Gesichtsschirm.
  • Vermeiden Sie während des gesamten Aufenthalts im Zentrum Anatomie unnötige Kontakte und Wege.

 

             gez. Univ.-Prof. Dr. Martin Scaal                                                                               gez. Univ.-Prof. Dr. Johannes Vogt